15.000 Menschen setzen starkes Zeichen für Frieden und Abrüstung in Stuttgart!
,Was für ein Tag! Rund 15.000 Menschen gingen am 3. Oktober in Stuttgart für den Frieden auf die Straße, rund 20.000 waren es in Berlin. In Stuttgart hatte ein breites Bündnis aus Friedensorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und weiteren Gruppen zur Demonstration aufgerufen. Gemeinsam wandten wir uns gegen Hochrüstung, Wehrpflicht und den politischen Kurs der Kriegstüchtigkeit. Wir fordern Diplomatie im Ukrainekrieg, Frieden für die Menschen in Gaza und soziale Sicherheit statt immer neuer Milliarden für Rüstung.
Das BSW Baden-Württemberg war mit vielen Mitgliedern und Unterstützern aus den Kreisverbänden im ganzen Land dabei. Mit Fahnen, Schildern und einem großen Transparent machten wir unsere Position deutlich. An unserem Infostand nahe der Hauptbühne war den ganzen Nachmittag viel los. Wir gaben Informationsmaterial aus und sprachen mit zahlreichen Menschen darüber, warum Geld für Schulen, Krankenhäuser und den Sozialstaat da sein muss, statt in die Hochrüstung zu fließen.
Bei den Kundgebungen kamen Vertreter aus Politik, Gewerkschaften, Kirchen und Friedensinitiativen sowie der Schulstreiks gegen die Wehrpflicht zu Wort. Sevim Dağdelen kritisierte in ihrer Rede die deutsche Außenpolitik, die Rolle der NATO und die Selbstdarstellung der AfD als Friedenspartei. Während ihres Auftritts versuchten mehrere Vermummte, gewaltsam die Bühne zu stürmen. Einem Störer gelang es trotz der Ordner, auf die Bühne zu gelangen. Wir danken der Polizei für ihr Eingreifen, mit dem sie Schlimmeres verhindert hat. Unsere Landesvorsitzende Jessica Tatti erklärte anschließend: „Ungeheuerlich, dass die militante Antifa mit solch verachtenswerten Attacken verhindern will, dass Redner auf Demonstrationen frei sprechen können. Liebe Sevim, danke für Deine Rede in Stuttgart und dass du, wenn es drauf ankommt, auch gegen solche Armleuchter anschreist!“
Wir danken den Organisatorinnen und Organisatoren, allen Helferinnen und Helfern und allen, die auf dem Schlossplatz dabei waren. Von Stuttgart ging ein starkes Zeichen aus: Nein zu Kriegstüchtigkeit und Wehrpflicht. Ja zu Frieden, Abrüstung und Diplomatie.





